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Für Süchtige in Therapieeinrichtungen Übersetzung von gemeinschaftsgenehmigter NA-Literatur.
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Für Süchtige in Therapieeinrichtungen Dieses Faltblatt ist dafür gedacht, Euch die Genesung in Narcotics Anonymous vorzustellen. Es enthält die gemeinsame Erfahrung von Süchtigen, die heute in NA genesen. Während Ihr in einer Therapieeinrichtung seid, könnt Ihr möglicherweise etwas über die Krankheit Sucht und über die Zwölf Schritte von Narcotics Anonymous lernen. Therapie kann Euch helfen, damit anzufangen, ein drogenfreies Leben zu führen. Die Unterstützung anderer genesender Süchtiger und das weiterführende Genesungsprogramm der Zwölf Schritte von NA kann Euch dabei helfen, auch weiterhin ohne den Gebrauch von Drogen zu leben. In diesem Faltblatt machen wir einige Vorschläge, um Euch bei Eurem Übergang von Therapie zu weiterführender Genesung in Narcotics Anonymous zu helfen. Was bedeutet das Narcotics Anonymous Programm? Narcotics Anonymous ist ein Programm der Genesung von der Krankheit Sucht. Dieses Programm ist für alle Süchtigen, die aufhören wollen, Drogen zu nehmen. Wir in Narcotics Anonymous glauben, daß wir einander helfen können, clean zu bleiben, indem wir einfache Richtlinien anwenden. Die Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen von NA sind unsere Richtlinien. Sie enthalten die Prinzipien, auf die wir unsere Genesung gründen. Weil wir glauben, daß Süchtige anderen Süchtigen am besten helfen können, haben wir bei Narcotics Anonymous keine Beraterinnen oder Berater bzw. Therapeutinnen oder Therapeuten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. NA-Meetings, in denen Süchtige ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, werden gewöhnlich regelmäßig abgehalten. Dies ist eine der Arten, wie wir uns gegenseitig in unserer Genesung unterstützen. Genesung in Narcotics Anonymous Narcotics Anonymous ist für alle Süchtigen, die von der Krankheit Sucht genesen möchten. Vielleicht bist Du zur Zeit aus einem anderen Grund als dem Wunsch, mit dem Drogennehmen aufzuhören, in Therapie. Egal welcher Beweggrund Dich in Therapie gebracht hat, falls Du aufhören möchtest, Drogen zu nehmen und Deine Genesung fortsetzen willst, dann könnte Narcotics Anonymous das Richtige für Dich sein. Nachdem wir aufgehört hatten, Drogen zu nehmen, fingen viele von uns an, sich mit anderen Süchtigen zu vergleichen. Wir beachteten mehr unser Verschiedensein als unsere Gemeinsamkeiten. Nur die Unterschiede zu sehen, machte es leicht zu denken, daß wir vielleicht nicht zu NA gehören. Leugnung ist ein hervorstechendes Merkmal der Krankheit Sucht. Leugnung hält uns davon ab, die ganze Wahrheit über uns selbst und unsere Krankheit zu sehen. Zu fühlen, daß wir uns von anderen Süchtigen unterscheiden, ist ein Ausdruck dieser Leugnung. Da hilft es, ehrlich zu betrachten, daß unser Leben auch durch unseren Drogengebrauch nicht mehr zu meistern war. Wir sehen uns insbesondere unsere Beziehungen, unser Arbeitsverhältnis, unsere Lebensumstände und unsere finanziellen Verpflichtungen an. Anstatt an die guten Zeiten zu denken, die wir mit Drogen hatten, versuchen wir uns daran zu erinnern, als wir vielleicht sagten: „Was mache ich hier? Warum fühle ich mich so? Wie lange ist es her, daß die Drogen so wirkten, wie ich es wollte?“ Letztendlich müssen wir uns alle die grundsätzliche Frage stellen: „Will ich aufhören, Drogen zu nehmen?“ Viele von uns konnten diese Frage nicht sofort beantworten. Wie auch immer, wenn wir bereitwillig und ehrlich unsere Vergangenheit betrachteten, stießen wir auf viele Gründe, mit dem Drogengebrauch aufzuhören. Deine Antwort auf diese Frage kann den Verlauf Deiner künftigen Genesung festlegen. Die Krankheit Sucht ist fortschreitend. Unsere Erfahrungen während der aktiven Sucht bestätigten uns dies. Fortgesetzter Drogengebrauch zerstört uns in Körper, Seele und Geist. Wir glauben, daß für Süchtige fortgesetzter Drogengebrauch zu Gefängnis, Anstalt oder Tod führt. Die Leugnung zu durchbrechen, schafft uns ein klares Bild von der Zerstörung in unserem Leben. Mit solchen Gedanken können wir nach Lösungen für unsere Probleme suchen. Wir lernen, daß wir unserer Sucht gegenüber machtlos sind. Der Drogengebrauch ist ein Merkmal der Krankheit Sucht. Darüber hinaus betrifft diese Krankheit jedoch alle Bereiche unseres Lebens. Wir beginnen zu genesen, wenn wir uns aller Drogen enthalten. Unsere Machtlosigkeit zuzugeben, ist eine Kapitulation – das Eingeständnis, daß wir die Lösung unserer Probleme nicht kennen. Kapitulation beginnt damit, daß wir bereit werden, neue Ideen in Betracht zu ziehen. Wir können um Hilfe bitten und sie annehmen, wenn sie uns angeboten wird. „Es fiel mir schwer, davor zu kapitulieren, daß ich meiner Sucht gegenüber machtlos bin. Mit der Kapitulation wurde ich für meine Handlungen verantwortlich. Ich war es gewohnt, Dinge um mich herum für meine Probleme verantwortlich zu machen. Ich lernte, daß ich Verantwortung übernehmen muß, wenn ich clean bleiben und genesen will. Weil ich zugegeben hatte, daß ich machtlos bin, wußte ich, daß ich die Hilfe brauche, die NA Mitglieder anzubieten haben. Ich mußte bereit sein, die Dinge zu tun, die notwendig sind, um zu genesen.“ Es wurde uns gesagt, daß wir für unsere Genesung verantwortlich sind. Das bedeutet, daß wir handeln müssen. Niemand sonst wird es für uns tun. Wir müssen lernen, wie wir für uns selbst sorgen. Wir schlagen Euch vor, falls dazu die Möglichkeit besteht, Narcotics Anonymous-Meetings zu besuchen, solange Ihr in Therapie seid. Sprecht mit anderen Süchtigen in den Meetings und stellt ihnen Fragen. Die Freundschaften, die Ihr jetzt schließt, werden Teil Eurer Unterstützung sein, wenn Ihr die Therapie verlaßt. Wir schlagen auch vor, daß Ihr Euch die Zeit nehmt, während Ihr in Therapie seid, und verfügbare Narcotics Anonymous-Literatur lest. Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit, NA-Meetings außerhalb der Therapie zu besuchen. Tauscht Telefonnummern mit den Mitgliedern aus, die Ihr in diesen Meetings trefft. Ihr werdet ein Netz der Unterstützung mit anderen genesenden Süchtigen bilden. NA kennenzulernen und einige Mitglieder zu treffen, wird dazu beitragen, den Übergang aus der Therapie zu erleichtern. Nach der Therapie Wenn die Zeit der Therapie dem Ende zugeht, fühlen sich viele Süchtige von widersprüchlichen Gefühlen überwältigt. Die Angst, zur aktiven Sucht zurückzukehren, kann das Schlimmste sein. Die Rückkehr zur Familie, der Arbeit, zu Freundinnen und Freunden kann Gefühle der Unsicherheit, Schuld oder Unzulänglichkeit auslösen. Das Leben zu seinen Bedingungen erleben, ohne die Pufferzone der Drogen, ist eine neue und manchmal einschüchternde Erfahrung. Möglicherweise empfindet Ihr Selbstzweifel, wenn Ihr mit neuen Situationen in der Genesung konfrontiert werdet. Wir ermutigen Euch, Fragen zu stellen und Eure Gefühle mit den Mitgliedern von Narcotics Anonymous zu teilen. Die meisten von uns haben in ihrer frühen Genesung ähnliche Gefühle und Situationen durchlebt. „Als das Ende meiner Therapiezeit näherrückte, hatte ich Angst und fühlte mich einsam. Ich war dabei, einen sicheren Ort zu verlassen. Wie würde ich je clean bleiben? Ein Mitglied von Narcotics Anonymous schlug vor, ich solle ein NA-Meeting besuchen, sobald ich die Therapieeinrichtung verlassen habe. Es sagte mir, daß ich nie mehr alleine sein müßte, wenn ich es nicht wollte. Es empfahl mir, in dem Meeting über meine Gefühle zu sprechen und mir Telefonnummern zu besorgen. Es teilte mit mir, daß es genauso gefühlt hatte, als es aus der Therapie kam. Während ich mit ihm sprach, fühlte ich mich nicht so alleine. Manche meiner Ängste, die Therapie zu verlassen, legten sich, nachdem ich mit diesem Süchtigen geteilt hatte.“ Manche Süchtige, die aus der Therapie kommen, haben ein zu großes Vertrauen in ihre Fähigkeit, auf sich allein gestellt clean zu bleiben. Es ist nicht unüblich für Süchtige, in der strukturierten Therapieumgebung ein falsches Sicherheitsgefühl zu entwickeln. Eine zu selbstsichere Haltung kann jedoch gefährlich sein. Zu denken „ich brauche keine Hilfe“, führt oft zu einem Rückfall – einer Rückkehr zur aktiven Sucht. Unsere Verletzlichkeit zuzugeben, hilft uns, daß wir bereit werden, uns für unsere Entlassung vorzubereiten. Wir ermutigen Euch, einen Plan aufzustellen, bevor Ihr die Therapieeinrichtung verlaßt. Hier einige Vorschläge, die für uns funktioniert haben: • Beschließe, daß Du, egal was passiert, heute keine Drogen nehmen wirst. • Nimm Kontakt zu ein paar Narcotics Anonymous-Mitgliedern auf und sage ihnen Bescheid, wann Du die Therapie verlassen wirst. • Plane, an diesem Tag ein Meeting zu besuchen. Teile dort, daß Du ein Neuankömmling bist. • Stelle Dich vor und sprich vor und nach dem Meeting mit NA-Mitgliedern. „Ich erinnere mich, als ich im Krankenhaus das erste Mal ein NA-Meeting besuchte. Ich war zu paranoid, um im Meeting etwas zu sagen, also hörte ich nur zu. Ich hörte Süchtige über ihr Drogennehmen und ihre Genesung teilen. Einige hatten genauso genommen, wie ich es getan hatte. Ich begann zu glauben, was sie über ihre Genesung sagten. Als ich die Therapieeinrichtung verließ, besuchte ich sofort ein Meeting. Noch heute folge ich dem Programm der Genesung, wie es im Weißen Büchlein umrissen ist. Dieses Programm der Genesung funktioniert für mich, und ich mag die Ergebnisse. So wollte ich mich schon immer fühlen. Die Erleichterung, die ich von den Drogen nicht mehr bekommen konnte, finde ich hier im Programm von Narcotics Anonymous.“ Den Übergang fortsetzen Falls Du einige der obigen Vorschläge befolgt hast, dann hast Du einen guten Anfang darin gemacht, ein Unterstützungssystem aufzubauen. Nun kannst Du Pläne für Deine weitere Genesung machen. Als Wichtigstes: Besuche so viele NA-Meetings, wie Du kannst, und wähle die Meetings aus, die Du regelmäßig besuchen wirst. Manche Mitglieder gehen die ersten neunzig Tage nach der Therapie täglich in ein Meeting. Benutze die Telefonnummern, die Du gesammelt hast, und rufe Mitglieder aus der NA-Gemeinschaft an. Dies sind einige der Dinge, die uns geholfen haben, clean zu bleiben. Sponsorschaft ist ein Brauch, der unsere Überzeugung widerspiegelt, daß sich Süchtige auf dem Weg der Genesung gegenseitig am besten helfen können. Sponsorinnen bzw. Sponsoren sind ebenfalls genesende Süchtige. Sie können uns helfen, die Zwölf Schritte von Narcotics Anonymous zu begreifen. Oft geben uns Sponsorinnen oder Sponsoren die Art persönlicher Zuwendung, die wir brauchen, um zu lernen, wie wir clean bleiben und ein Leben ohne Drogen führen können. Ihr könnt eine Sponsorin oder einen Sponsor finden, indem Ihr Süchtigen in Meetings aufmerksam zuhört und Euch selbst fragt, wer die Art von Genesung hat, die Ihr Euch wünscht. Falls Ihr noch keine Sponsorin oder keinen Sponsor habt, so raten wir Euch, sobald als möglich eine bzw. einen auszuwählen. „Sponsorschaft ist wichtig. Ich verpflichtete mich einer Süchtigen gegenüber, sie jeden Tag anzurufen. Ich teilte ihr meine Gedanken mit und versuchte, ehrlich zu sein. Sie half mir, die Zwölf Schritte zu arbeiten. Wegen dieser Verbindung mit meiner Sponsorin bekam ich weit mehr, als ich erwartet hatte. Sie war da in der glücklichen Zeit, als ich mich völlig neu entdeckte. Sie war für mich da, als mich meine emotionalen Schmerzen zu ersticken drohten. Sie pflegte zu sagen: „... lebe einfach im Heute; es wird besser.“ In den Meetings, die wir zusammen besuchten, saß sie neben mir.“ Falls Du einen Sponsor oder eine Sponsorin hast, dann rufe ihn oder sie immer wieder an und vereinbart, Euch zu treffen. Eine Sponsorin oder ein Sponsor kann Dir zwar eine Menge Unterstützung und Führung in Deiner Genesung geben, sie oder er kann Dich jedoch nicht clean halten. Wir sind immer noch selbst für unsere Genesung verantwortlich. Erfahrungen am Anfang der Genesung Die Erfahrungen in der Anfangsphase der Genesung sind unterschiedlich. Einige Mitglieder genossen diese Zeit. Andere erinnern sich ihrer als schmerzhaft und verwirrend, mit unvorhersehbaren Schwankungen von einem Extrem ins andere. Egal was in unserer Genesung passiert, oder wie wir uns fühlen – wir wissen, daß Drogen zu nehmen, für uns nichts besser macht. Während wir von uns erzählen und unsere Gefühle teilen, identifizieren wir uns mit anderen genesenden Süchtigen. Es ist wichtig für uns, daß wir unsere Gefühle und Erfahrungen teilen. Wenn wir anderen nicht sagen, wie wir uns fühlen, kann uns niemand helfen. Wenn wir anderen NA-Mitgliedern Fragen stellen, regen wir sie zum Teilen von Erfahrungen an. Das Programm von Narcotics Anonymous hilft, uns in unserer Genesung selbst zu helfen. „Nach dem Meeting teilten NA-Mitglieder ihre Erfahrungen mit mir. In diesem Meeting lernte ich Freunde kennen, die ich heute noch habe. Ich bin dabei, eine neue Art des Lebens ohne den Gebrauch von Drogen zu lernen. Ich habe gelernt, daß ich eine Krankheit habe, die man Sucht nennt, und ich bin machtlos meiner Sucht gegenüber. Im Moment brauche ich keine Drogen zu nehmen. Ich habe gelernt, daß NA-Mitglieder für mich da sind, um mir zu helfen, durch jegliche Situation zu kommen. Ich habe gelernt, daß mein Leben besser wird, wenn ich keine Drogen nehme. Besonders wichtig – durch das Arbeiten der Zwölf Schritte von NA habe ich gelernt, spirituelle Prinzipien anzuwenden. Heute weiß ich, daß wir zusammen genesen können.“
Wenn
wir einmal aufgehört haben, Drogen zu nehmen, müssen wir lernen, wie man
clean lebt. Wir müssen lernen, in allen Bereichen unseres Lebens zu
genesen. Wir „Ich lernte, während ich in einem Therapiezentrum war, das Narcotics Anonymous-Programm der Genesung kennen. Ich mußte beim Ersten Schritt anfangen, indem ich meine Machtlosigkeit zugab. Als die Drogen meinen Körper verließen, sah ich, wie unmeisterbar mein Leben geworden war. Ich erkannte, daß ich andere nicht länger für meine Schwierigkeiten verantwortlich machen konnte. Obwohl ich im NA-Programm noch ein kleines Kind bin, gab es schon beachtliche Veränderungen in meinen Gedanken, Gefühlen, Einstellungen und in meinem Verhalten. Ich habe angefangen anderen zu helfen. Ich erkannte, daß ich, obwohl ich gerade aus Therapie kam, meine Genesung mit jemandem in Therapie teilen konnte. Ich lernte, daß ich es weitergeben muß, um es zu behalten und anderen zu dienen. Als ich die Schritte arbeitete, fing ich an zu geben, anstatt zu nehmen. Ich empfand Erleichterung, als meine Ängste und mein Groll weniger wurden. Ich begann, mit anderen Süchtigen zu teilen, wer ich wirklich war. Dieses Programm hat mir das Leben gerettet.“ Freiheit Hunderttausende Süchtige bleiben weltweit in Narcotics Anonymous clean. Auch Du kannst in NA genesen. Wir möchten Dich wissen lassen, daß Du in NA willkommen bist. Wir hoffen, daß Du die Freiheit von aktiver Sucht findest, die wir gefunden haben. Wir genesen für ein Leben voller Sinn und Freude. Sage Dir selbst: NUR FÜR HEUTE werden meine Gedanken bei der Genesung sein, beim Leben und bei der Freude am Leben ohne Drogen. NUR FÜR HEUTE werde ich einem Mitglied von NA vertrauen, das an mich glaubt und mir in meiner Genesung helfen will. NUR FÜR HEUTE werde ich ein Programm haben. Ich werde versuchen, ihm so gut wie möglich zu folgen. NUR FÜR HEUTE werde ich durch NA versuchen, ein besseres Verhältnis zu meinem Leben zu gewinnen. NUR FÜR HEUTE werde ich nicht ängstlich sein, meine Gedanken werden bei meinen neuen Bekannten sein, bei Leuten, die keine Drogen nehmen und die einen neuen Lebensweg gefunden haben. Solange ich diesem Weg folge, brauche ich nichts zu befürchten.
Andere NA-Literatur, die Ihr vielleicht lesen wollt NARCOTICS ANONYMOUS wurde ursprünglich 1983 in Englisch1 veröffentlicht. Diese Veröffentlichung wird gewöhnlich als Basic Text (Grundlagentext) zur Genesung von der Krankheit Sucht bezeichnet. In diesem Buch teilen viele Süchtige ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung bezüglich der Krankheit Sucht und ihrer Genesung durch das NA-Programm. Es umfaßt und führt die Kapitel des „Weißen Büchleins“ weiter aus und beinhaltet ein zusätzliches Kapitel „Mehr wird offenbart“. Die persönlichen Geschichten von vielen genesenden Süchtigen2 sind beigefügt, um neue Mitglieder dabei zu unterstützen, sich zu identifizieren und Hoffnung auf ein besseres Leben zu finden. NA WEISSES BÜCHLEIN – Das „NA Weiße Büchlein“ war das erste Stück Literatur, das von der Gemeinschaft von Narcotics Anonymous geschrieben wurde. Es beinhaltet eine kurze Beschreibung des NA-Programms einschließlich aller Informationen der Faltblätter Nr. 1 und Nr. 6. BIN ICH SÜCHTIG? (Nr. 7) – Eine Liste von Fragen, um einzelne zu unterstützen, diese persönliche Entscheidung zu treffen. Die Fragen konzentrieren sich auf einen Bereich von offensichtlichen Verhaltenssymptomen, bis hin zu subtilen Persönlichkeitsveränderungen, die die Krankheit Sucht begleiten. Dieses Faltblatt zu lesen, mag Dir helfen, Dich ehrlich der Krankheit Sucht zu stellen. Es mag Dir Hoffnung geben, weil es die Lösungen des NA-Programms anbietet. NUR FÜR HEUTE (Nr. 8) – In diesem Faltblatt werden fünf positive Gedanken vorgestellt, um genesenden Süchtigen jeden Tag zu helfen. Ideal, es auf täglicher Basis zu lesen, stellen diese Gedanken Süchtigen die Perspektive cleanen Lebens zur Verfügung, um sich jedem neuen Tag zu stellen. Der Rest des Faltblatts führt das Prinzip des „Nur-für-Heute-Lebens“ weiter aus. Es ermutigt Süchtige, einer Höheren Macht zu vertrauen und das NA-Programm täglich zu arbeiten. SPONSORSCHAFT (Nr. 11) – Sponsorschaft ist ein für die Genesung unverzichtbares Werkzeug. Dieses einführende Faltblatt hilft, ein Verständnis von Sponsorschaft zu vermitteln, besonders für neue Mitglieder. Es behandelt unter anderem die Fragen: „Was ist eine Sponsorin oder ein Sponsor?“ und „Wie bekommst Du einen Sponsor oder eine Sponsorin?“ Im letzten Abschnitt geht es um das Thema „Selbst ein Sponsor oder eine Sponsorin sein“. JUGEND UND GENESUNG (Nr. 13) – Die Botschaft dieses Faltblattes ist, daß Genesung für alle Süchtigen möglich ist, unabhängig von ihrem Alter oder der Dauer des Drogennehmens. Es betont, daß alle Süchtige schließlich an denselben Punkt der völligen Verzweiflung gelangen, dies ist aber nicht notwendig - wir können mit der Genesung sofort anfangen! Enthalten sind folgende Abschnitte: „Tiefpunkt“, „Wir trafen eine Entscheidung“, „Druck der ehemaligen Freunde und Freundinnen“, „Familienprobleme“, „Nur für Heute“ und „Botschaft der Hoffnung“. tc "" tc ""
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aud 1992 in Deutsch |
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